Unser Top-Athlet Janosch Brugger startete vom 21.01.2019 - 25.01.2019 3 mal bei den U23 Weltmeisterschaften in Lahti / Finnland.

Am Montag, 21.01. stand der Sprint in der klassischen Technik über 1,6 km an.

Janosch lief im Prolog der 15. Zeit und qualifizierte sich somit für die Finals.

Das Viertelfinale beendete Janosch furios auf dem 2. Rang, nur 0,7 Sekunden hinter dem späteren Weltmeister Erik Valnes aus Norwegen.

Das somit erreichte Halbfinale verlief für Janosch insofern schlecht, weil er in einem sehr schnellen Rennen leider nur Fünfter wurde. Mit nur 0,2 Sekunden Rückstand auf den Viertplatzierten Marcus Grate aus Schweden, der sich dadurch für das Finale qualifizierte, schied Janosch leider aus.

Im Endergebnis landet Janosch aber auf dem sehr guten 10. Rang unter den 71 weltbesten U23-Startern!

Herzlichen Glückwunsch!

Am Mittwoch, 23.01. stand für Janosch das 15 km Skatingrennen nach Einzelstart auf dem WM-Programm.

Leider blieb Janosch ein wenig hinter seinem sich selbst gesteckten Ziel, nämlich unter die Top 5 zu laufen, zurück. Er schloss das Rennen unter 79 Startern aus 32 Nationen auf dem 11. Rang liegend ab. Trotzdem lief Janosch ein herausragendes Rennen als bester Deutscher, denn sein Kollege Albert Kuchler wurde 31. mit 1:45 Minuten Rückstand auf Janosch.

Heute war der Franzose Jules Lapierre eine Klasse für sich. Lapierre gewann das Rennen souverän mit 30 Sekunden vor Michal Novak aus Tschechien und Ivan Yakimushkin aus Russland.

Janosch war als Letzter auf die Strecke gegangen, denn Janosch ist nach den Weltcuppunkten bestplatzierter Starter gewesen und so hatte er Jules Lapierre vor Augen, denn dieser war 30 Sekunden vor ihm gestartet. Janosch konnte auf der ersten der 3 Runden a 5 km mit dem späteren Sieger sehr gut mithalten, doch im weiteren Verlauf des Rennens vergrößerte sich sein Rückstand immer mehr und so waren es bei seinem Zieleinlauf 1:02 Minuten. Sein Ziel unter die Top 5 der Welt zu laufen war gerade mal 14 Sekunden entfernt. Daher kann Janosch trotz allem wieder sehr mit seiner Leistung zufrieden sein!

Janosch wird sich im am Freitag beim anstehenden 30 km Massenstart-Rennen sicher noch einmal eine gute Platzierung erhoffen und ausrechnen, wird das Rennen doch in der klassischen Technik gelaufen, der Technik bei der Janosch zurzeit eventuell etwas stärker ist. Doch 30 km sind ein Wort und müssen erst einmal gelaufen werden. Insofern wünschen wir Janosch für Freitag viel Glück und Erfolg!

Herzlichen Glückwunsch nach Lahti!

Am Freitag, 25.01. hatte Janosch sein letztes Rennen der WM zu absolvieren. Es ging per Massenstart auf die harte, selektive 30 km Klassisch-Strecke.

Bei Schneefall startete Janosch mit der Startnummer 1, des nach FIS-Punkten in der Saison 2018/19 Führenden, in der Gruppe der 72 Starter vorneweg.

Im Verlauf der 6 Runden a 5 km konnte Janosch lange, etwa bis KM 20, sehr gut mit der Spitze mithalten. Doch dann kam der Einbruch, der eindeutig auf den abbauenden Ski bei stärker werdendem Schneefall zurückzuführen ist. Janosch musste immer mehr abreißen lassen, denn sein Ski hatte einfach keinen Grip mehr. Janosch musste in Passagen, wo die Konkurrenz im Diagonal-Schritt hoch lief, grätschen, was natürlich sehr viel Zeit und auch Kraft kostete. So war Janosch sichtlich gefrustet, doch er zeigte Größe, gab nicht auf und lief das Rennen zu Ende. So kam er auf dem 34. Rang und mit 3:16 Minuten Rückstand auf den Sieger in das Ziel.

Natürlich war Janosch mit diesem Rennen gar nicht zufrieden, doch es kann halt auch mal passieren, dass auch die Wachs-Experten vom DSV einmal in die falsche Trickkiste greifen. Leider war dieser Fauxpas der Techniker bei einem so wichtigen Rennen äußerst unglücklich, hatte sich Janosch heute doch ein gutes Ergebnis erhofft bzw. nach dem Verlauf von 2/3 des Rennens schien dies ja auch durchaus möglich. Aber Fehler passieren und diese sind dann einfach nicht mehr rückgängig zu machen!

Den Sieg machten heute die Russen unter sich aus, denn die ersten 4 Plätze gingen an die russischen Athleten, allen voran Andrey Sobakarev, der U23-Weltmeister in dieser Disziplin wurde.

Bleibt noch zu ergänzen, dass Janoschs Kollegen Albert Kuchler und Richard Leupold fast gemeinsam auf den Plätzen 51 und 52 liegend, mit 6:41 Minuten Rückstand auf den Weltmeister, die Ziellinie überquerten. Es ist davon auszugehen, dass die beiden einen genau so schlechten Ski wie Janosch an den Füßen hatten.

Lieber Janosch, wir können nur sagen: Kopf hoch und versuche das Rennen irgendwie abzuhaken, denn es kommen in dieser Saison noch so wichtige Rennen wie z.B. die bei der WM in Seefeld im Februar! Wir hoffen Du kannst dann wieder gestärkt, gut erholt und gut gelaunt an den Start gehen und hast dann auch wieder das Glück mit so gut präparierten Skiern, wie sonst auch, in die Rennen zu starten!

Wir wünschen Dir und dem gesamten Team eine gute Heimreise!


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