Janosch war im Rahmen des Kids Day von "Allgäu Ein & zwanzig" in Oberstdorf auf der Skiroller-Strecke im Ried mit dabei und wurde von xc-ski.de interviewt.

Über folgenden Link könnt ihr Janosch sehen und hören!

https://www.xc-ski.de/events/langlauf-weltcup/1interviews/video-interview-mit-skilanglauf-junioren-weltmeister-janosch-brugger/

Da auch Sandra Ringwald vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg ein Interview gab, könnt ihr auch sie sehen und hören!

https://www.xc-ski.de/events/langlauf-weltcup/1interviews/video-interview-mit-skilanglaeuferin-sandra-ringwald/

 

Janosch hat am vergangenen Wochenende in der Olympia Region Seefeld / Tirol auf den Weltmeisterschaftsstrecken 2019 seine letzten Conti-Cup-Rennen dieser Saison erfolgreich absolviert und gezeigt, dass er der Beste und Kompletteste Junioren-Langläufer Mitteleuropas ist.

Am Freitag stand ein Prolog-Rennen über 3,3 km in der Skating-Technik auf dem Programm. Janosch gewann dieses knapp vor dem Italiener Del Fabro und seinem Dauerrivalen, aber auch guten Kollegen aus Frankreich, Martin Collet. Am Samstag ging es über 10 km klassisch in die Loipe, wo Janosch nicht den besten Tag, aber auch nicht den besten Ski erwischte. Janosch lief mit der 4. Laufzeit über die Ziellinie, er hatte heute etwa 20 Sekunden auf Martin Collet eingebüßt. Es gewann ein anderer Franzose, nämlich Hugo Lapalus. Am Sonntag stand das Finale über 15 km Verfolgung in der Skatingtechnik an. Janosch konnte abermals im roten Trikot des Continental-Cup-Gesamtführenden antreten, denn er hatte 139 Punkte Vorsprung auf seinen härtesten, aber gleichzeitig auch einzigsten Konkurrenten um den Gesamtsieg, Martin Collet.

Zum Rennverlauf: Da Martin Collet nach der Addition der Laufzeiten der beiden Rennen der Vortage der Schnellste war, konnte er auch als Erster auf die Strecke. Janosch durfte erst 19 Sekunden später als Drittplatzierter in den Rennverlauf einsteigen. Schnell liefen die Besten zu einer Gruppe zusammen und absolvierten ihre Runden in der Gruppe.Lediglich Hugo Lapalus war es in der zweiten Runde zu langsam, dieser versuchte sein Heil in der Flucht, gab es doch heute 200 Punkte für den Sieg einzufahren. Die Gruppe um Janosch ließ ihn ziehen und blieb zusammen um sich durch die stark durchnässte Maschinenschneeloipe zu kämpfen. Der Regen hatte aus der bis zuletzt guten Wettkampfloipe stellenweise Wasserlandschaften geschaffen, dass die Athleten in den Senken oft knöcheltief durch das Wasser liefen, was Janosch aber O-Ton: "richtig geil" fand. In der 4. Runde lief die Verfolgergruppe auf den erschöpften Hugo Lapalus auf. Dieser hatte zwischenzeitlich bis zu 40 Sekunden Vorsprung herauslaufen können, musste aber, völlig entkräftet, seinem hohen Tempo Tribut zollen. Lapalus musste anschließend sogar aufgeben und konnte das Rennen nicht beenden. Janosch hatte jetzt 2 Möglichkeiten, nämlich mit Martin Collet weiter zusammenzulaufen um so seinen Vorsprung in der Cup-Wertung zu halten, oder von der Gruppe wegzulaufen um eventuell einen weiteren Sieg einzufahren. Janosch entschied sich für die zweite Variante! Vielleicht hat Janosch auch wegen der angereisten kleinen Fan-Gruppe vom Schluchsee gedacht, er zeigt es nochmal Allen wie gut er, auch am Ende der langen Saison, noch drauf ist. Janosch konnte also, ca. 2 km vor dem Ziel, von seiner Gruppe wegspringen und dann unangefochten mit einigem Vorsprung in's Ziel laufen.

Dies war Janosch's 10. Sieg in seinem 13. Continental Cup Rennen 2016 / 2017! Kein Wunder also, dass Janosch die Gesamtwertung souverän mit 1250 Punkten und fast 200 Punkten Vorsprung auf Martin Collet und fast 500 Punkten vor Simone Dapra / Italien gewann. Was für ein Erfolg, nach seinem Weltmeistertitel auch noch Gesamtsieger im Continental Cup!

Super Saison, besser geht nicht!

Gratulation und Hut ab vor diesen Leistungen!

Karl-Heinz Meßmer, 1. Vorsitzender

Janosch Brugger belegt beim Skiathlon über 20 km den 8. Rang

Das Rennen über 8 harte Runden a 2,5 km und je 100 Höhenmeter Gesamtanstieg gestaltete sich für Janosch schwierig da er leicht erkältet antrat. Janosch konnte jedoch sehr lange gut mithalten, er übernahm auch ab und zu die Führungsarbeit. Beim Skiwechsel nach 4 Runden lag Janosch noch aussichtsreich auf Rang 5. Doch in der vorletzten Runde kam der Einbruch und er musste die Konkurrenz ziehen lassen. In Runde 7 lief Janosch stark geschwächt nur die 18. Zeit. In der 8. und letzten Runde konnte er aber noch einmal zuzulegen, sodass Janosch am Ende als sehr guter Achter ins Ziel lief. Weltmeister wurde abermals der Russe Vechkanov vor den beiden Norwegern Larsen und Amundsen.

In den Räumlichkeiten von Elektro Schelb verfolgten etwa 40 Fans von Janosch, per Live Stream und via Internet, das Rennen und feuerten ihn aus der Ferne kräftig an. Natürlich wurde nach dem Rennen noch auf den Weltmeister angestoßen!

Herzlichen Dank an die Fa. Schelb für die Einladung!

Anlagen
Download this file (2017-02_03_JWM_Skiathlon.pdf)2017-02_03_JWM_Skiathlon.pdf[ ]53 kB

Janosch Brugger belegt bei seinem Abschluss-Rennen mit der Staffel den 4. Rang

Janosch ging als Startläufer in das Staffelrennen über 4 x 5 km. Er führte das Feld der 12 Staffeln zusammen mit seinem französischen Kollegen Martin Collet fast während der gesamten beiden Runden an und wechselte nach Laufbestzeit als Erster auf den Zweiten deutschen Staffelläufer Jakob Leismüller. Leismüller konnte sich allerdings an der Spitze des Feldes nicht lange behaupten und verlor Platz um Platz, sodass er erst als Fünfter und mit nur 11. Laufzeit zum Wechsel kam. Albert Kuchler lief in der Skatingtechnik die 6. Laufzeit und übergab als Vierter mit jedoch bereits 1:45 Minuten Rückstand auf Rang 3 an Jakob Vogt. Vogt lief zwar die 3. Laufzeit, aber mehr als den schlussendlichen 4. Rang konnte auch er nicht mehr herauslaufen. Somit musste sich die deutsche Staffel um Startläufer Janosch mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Staffel-Weltmeister wurde nach packendem Zielsprint Norwegen vor Russland und Frankreich.

Trotz allem war es für Janosch ein gelungener Abschluss bei seiner Dritten und gleichzeitig letzten erfolgreichen Junioren-Weltmeisterschaftsteilnahme. Janosch hat innerhalb 7 Tagen sage und schreibe 4 Rennen, also alle möglichen, erfolgreich absolviert. Er wurde Junioren-Weltmeister im Klassisch-Sprint, über 10 km klassisch Sechster, im Skiathlon über 20 km Achter und mit der Staffel nach seiner Teilstrecken-Bestzeit Vierter. Was für eine grandiose Leistung!

Herzliche Gratulation in die USA, wir wünschen eine gute Heimreise und anschließend gute Erholung!

Anlagen
Download this file (2017-02_05_JWM_Staffel.pdf)2017-02_05_JWM_Staffel.pdf[ ]36 kB

Janosch Brugger belegt beim 10 km Skatingrennen den 6. Rang

2 Tage nach seinem großartigen Triumph im Sprint-Rennen musste Janosch heute ein 10 km Rennen in der Skating-Technik absolvieren. Weltmeister Janosch wurde als letzter der 73 Starter aus 25 Nationen per Intervallstart in das Rennen geschickt. Er hatte somit ideale Voraussetzungen "das Feld von hinten aufzurollen". Doch so einfach ist das bei einer so hochkarätig besetzten Weltmeisterschaft nicht, denn es waren wieder alle starken Langlauf-Nationen, wie die Skandinavier, die Russen und auch die starken Franzosen und Italiener vertreten. Janosch war 30 Sekunden nach seinem Kollegen und Dauerrivalen im COC Martin Collet aus Frankreich ins Rennen gegangen und setzte zur Aufholjagd auf den Franzosen an. Er konnte bald auf diesen auflaufen und schon bald auch an ihm vorbeiziehen. Die 2 harten Runden a 5 km auf den Olympiastrecken von Soldier Hollow verlangten den Läufern, auch wegen der Höhenlage auf etwa 1700 Metern über Meer, alles ab, so war auch Janosch im Ziel völlig entkräftet angekommen und konnte sich schlussendlich über einen sehr guten 6. Platz freuen. Er war somit wieder bester Mitteleuropäer hinter der kompletten Russischen Mannschaft und dem Norweger Amundsen. Weltmeister wurde Vladislav Vechkanov aus Russland. 

Wir gratulieren Janosch zur nächsten Weltklasse-Leistung und wünschen ihm für das am Freitag anstehende 20 km Rennen im Skiathlon alles Gute, dass er hoffentlich gut erholt auch die nächste große Herausforderung auf der Weltbühne meistern kann!

Aktueller Trainingsplan